Coding for Fun: Programmieren spielen IT Geschichte erleben

Gottfried Wolmeringer, “Coding for Fun: Programmieren, spielen, IT-Geschichte erleben”

Galileo Press | 2008 | ISBN: 3836211165 | 574 pages | PDF | 70,2 MB

Pressestimmen

Wer sich durch die Kapitel hindurcharbeitet, wird unglaublich viel Spaß mit diesem Werk haben … „Coding for Fun“ ist ein völlig neuer Ansatz für die Freizeitgestaltung, eine geniale Idee und ein großer Wurf; das perfekte Geschenk für computeraffine Freunde, seien es nun Einsteiger oder Profis. …

Rezension

Weshalb sind Lehrbücher nicht so wie dieses Buch?

Das Buch erinnert mich an einem Elektro-Experimentierkasten: Wer möchte steckt die Aufbauten einfach nach und erfreut sich an bnden LEDs oder einem einfachen Radio. Wer tiefer einsteigen will versucht die Experimente komplett zu verstehen und zu erweitern.

Genau so ist dieses Buch: Es macht auch Anfängern Spaß die IT-Geschichte praktisch von Beginn an kennen zu lernen und durch die für jeden zumindest durchklickbaren Beispiele praktisch vorgeführt zu bekommen. Den ENIAC wie im Beispiel erläutert zu verdrahten schafft zum Beispiel jeder (und sieht dann sicherlich die Fähigkeiten eines modernen Taschenrechners mit ganz anderen Augen). Wer dann Feuer gefangen hat kann sich jederzeit tiefer mit der Materie befassen und über das Buch hinausgehen, Tipps und Einstiegspunkte geben das Buch und die Beispielprogramme zu hauf. Dazu benötigt man sicherlich etwas Eigenmotivation, Vorkenntnisse schaden natürlich ebenfalls nicht, aber das Buch schafft es vorbildlich, de Neugier des Lesers zu wecken, so dass dass dieser fast automatisch auf Entdeckungsreise gehen möchte. Allerdings muss man sich dann auf das Buch einlassen und etwas Schweiß investieren, geht man ins Detail sind natürlich viele Dinge sind ganz einfach zu verstehen. Ebenso kann das Buch nicht vollständige eins-zu-eins Klickanleitungen enthalten, manchmal hakt es einfach irgendwo (z.B. starten auf meinem PC Jar-Dateien nicht einfach per Doppelklick) und man muss selbst herausfinden, wie man weiterkommt. Doch gerade dies, das Verstehen-wollen, das Problemlösen, ist eh der rote Faden des Buches. Kurz gesagt: Wer motiviert genug ist, einige Stunden damit zuzubringen sich die Virtuellen Maschinen wie im Buch beschrieben für die Beispiele zu installieren und konfigurieren, der wird auch am ganzen Buch Spaß haben.

Insgesamt ist das Buch extrem motivierend, auch wenn es aufgrund des Umfangs des Materials nur beispielhaft in Details gehen kann: Sieh mal, das gibt es, so etwas kann man damit machen, und zwar so zum Beispiel. Ich habe das Buch jedenfalls mit Begeisterung gelesen und finde immer weitere Sachen zum spielen.

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Thursday, May 14th, 2009 Uncategorized

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